Nach einigen technischen Defekten vom Vortag mussten wir erst einmal an den Rädern schrauben. Danach folgte dann aber eine schnelle und tolle Abfahrt auf Schotter und Asphalt bei Sonnenschein ins Tal hinab nach Galtür und weiter nach Ischgl.
Von Ischgl aus ging es dann sehr steil zunächst auf Teer und später auf Schotter hinauf zur Heilbronner Hütte. Das gute und reichliche Mittagessen in unserer ersten Hütte in der Schweiz machte uns fit für die Überwindung des extrem steilen Pfades hinauf zum Fimberpass. Es folgte eine Tragepassage. Dafür war die Abfahrt nur vereinzelt zu beschieben und überwiegend fahrbar. Ein klasse Downhill.
Weiter ging es unten im Tal auf einem idyllischen, wenn auch zum Teil durch umgestürzte Bäume versperrten Single-Trail nach Ramosch.
Von diesem malerischen Örtchen in der romanischen Schweiz fuhren wir mangels Übernachtungsmöglichkeiten und Sprachkenntnissen (wer kann schon Retro-Romanisch?) weiter bis Scoul, wo wir dann die wahrscheinlich günstigste Übernachtungsmöglichkeit der Schweiz nutzten - das halb verfallene Bettenhaus eines 3 Sterne Hotels.
Dafür war gleich in der Nähe eine günstige Pizzeria, wo wir mit retro-romanischer Bedienung italienisch aßen.
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