In Lech folgte einem Aufwachen bei Sonnenschein ein etwas unterdimensioniertes Frühstücksbuffet mit merkwürdig alkoholisiertem Saft.
Trotzdem gelang die Fahrt über den Flexenpass und Arlberpass auf Teer recht zügig. Bei den langen Teerabfahrten konnten wir so richtig unsere Bremsen strapazieren. Weiter ging es auf Schotterwegen über Gasthaus Ferwall zur Konstanzer Hütte. Da es dort zum Mittag noch zu früh war, fuhren wir ohne große Pause nach ein paar vernichteten Riegeln steil bergauf weiter zur Heilbronner Hütte.
Von dort aus gab es dann eine tolle Abfahrt auf Schotter und Teer, bei der man allerdings zwangsläufig zum Schrecken der Wanderer wurde. Mit glühenden Scheiben kamen wir im Tal "im Loch", was seinen Namen zu recht trug, an. Daraufhin ging es auf einer traumhaften Serpentinenstraße auf Teer von 1285 m hinauf auf 2032 m zur DAV-Hütte Madlener Haus, das wunderschön an einem Stausee gelegen ist. Dieser Umweg hat sich wirklich gelohnt!
Am Abend konnten wir das starke Gewitter draußen bei einem leckeren Schnitzel getrost verkraften.
Die Hüttenbetreiber waren sehr nett und warfen unsere Klamotten sogar in ihren Trockner.
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